Hat GMX mir heute morgen ein faules Osterei gelegt?
Heute morgen fand ich eine E-Mail von GMX mit folgendem Inhalt in meinem Postfach:
In der E-Mail ist die Sprache von einer kostenlosen Flatrate bei Maxdome. “Sehr schön” denke ich mir und schreite tatkräftig voran das einmal aus zu probieren, wenn GMX schon schreibt, dass es hier kein Kleingedrucktes gibt.
Nach wenigen Klicks stolpert man dann über diesen Bildschirm:
Gut, die kostenlose Monatsflatrate entpuppt sich als Schnupperangebot für einen Monat. Mit so etwas kann man bei einem Probeangebot rechnen. Kein Problem!
Im nächsten Moment werde ich dann aber nach meiner Bankverbindung gefragt und daher werfe ich vorsichtshalber einen Blick auf eine der drei meterlangen AGBs.
In den AGBs von Maxdome heisst es dann:
10. Vertragslaufzeit, Beendigung des Rahmenvertrages
| 10.1. | Der Rahmenvertrag kann von beiden Seiten jederzeit mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende gekündigt werden. Für den Fall, dass ein Nutzungsvertrag über ein Abonnement-Paket geschlossen wurde, kann der Rahmenvertrag sowie der jeweilige Nutzungsvertrag ausschließlich mit einer Frist von vier Wochen zum Vertragsende gekündigt werden. |
| 10.2. | Die Kündigung bedarf der Schriftform. |
| 10.3. | Beiden Parteien bleibt das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund vorbehalten. |
Entschuldigung, aber wie soll ich bitte eine vierwöchiges Probeabo mit einer Frist von vier Wochen kündigen? Ich kündige erst und melde mich dann an?


























peter sagt
am 10. April 2009 @ 1:16 pm
Da steht auch, dass eine Kündigung während des Testzeitraums jederzeit möglich ist
Onkel Hotte sagt
am 14. April 2009 @ 1:57 am
Einfach genau lesen/hingucken: Worüber du dich hier erregst, ist der 1-Monat-Test für das PREMIUM-Paket!!! Das muss man allerdings gar nicht abschließen – einfach darunter auf “Nein, ohne Auswahl weiter” klicken, schon geht es zur unbegrenzt kostenlosen sog. Movie-Flat, dort muss man auch keine Bankverbindung angeben.
Matthias sagt
am 21. April 2009 @ 10:18 am
Das ist meines Erachtens trotzdem irreführende Werbung. Der Vergleich mit der mit einer Anzeige a la “Kostenlos*” und dann erst beim * auf die Nebenkosten hinweisen ist wohl auf gleichem Niveau.
Für uns in jungem Alter mag das alles noch lächerlich aussehen, aber die Generation unserer Eltern fällt auf sowas bestimmt gerne mal rein!
stibaer sagt
am 7. September 2010 @ 7:46 pm
Schließe mich Matthias an.
Und selbst für die Jugend ist das AGB-Gewälze zeitraubend.
Sehr interessant ist in diesem Zusammenhang auch e-post.
Hat jemand von Euch schon einen Vorteil bei der Sache für Privatpersonen gefunden?